Corona und die arbeitsrechtlichen Auswirkungen

 

Die Corona-Krise führt zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen, von denen auch und insbesondere die Arbeitsvertragsparteien betroffen sind.

Arbeitnehmer befürchten den Arbeitsplatzverlust durch Kündigung oder Änderungskündigung, da die Arbeitgeber auf die heftigen Umsatzeinbrüche reagieren müssen. Den Arbeitnehmern in Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern steht dagegen weiterhin das Kündigungsschutzgesetz zu Seite. Nach Zugang einer Kündigung müssen die Arbeitnehmer binnen drei Wochen Kündigungsschutzklage eingereicht haben, um die Kündigung nicht wirksam werden zu lassen.

Arbeitgeber wiederrum müssen zur Vermeidung von Insolvenzen die Lohnkosten stark zurück fahren. Dies kann durch Kündigungen erfolgen oder, um die Belegschaft für den nach der Krise anstehenden Aufschwung halten zu können, durch betriebliche Vereinbarungen oder die Einführung von Kurzarbeit. Der Bund hat dazu kurzfristig die Zugangsmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld vereinfacht. Binnen weniger Tage wurde schon eine Vielzahl von Bescheiden auf Gewährung erlassen.

 

Gerne beraten wir Sie hierzu. 

Ihr Ansprechpartner ist:

Jan-Marcel Grote

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

 

Sie können Herrn Grote sowohl telefonisch unter +49 211 93889911 erreichen, als auch per E-Mail Kontakt aufnehmen.